Deir El sourian
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Deir EL-Surian

Das christliche Monnschstum wurde gegen Ende des dritten Jahrhunderts vom heiligen Antonius dem Grossen in der ost1ichen agyptishen Wtiste begruendt. In Jahre 330 hat der heilige Makarius zusammen mit dem heiligen Ammon, beide Junger des heiligen. Antonius, in Wadi El Natnin das asketische leben eingefiihrt.Zuerst lebten die Mo'nche in Einsiedeleien. Dann nahn ihre Zahi zu und man errichtete Ttirme und emfache Befestigungen, in die sie sich bei Gefahr zuriickziechen konnten, Das Kioster bekam seine heutige Form, als man begann, urn eme AnZahi von Einsiedeleien cine hohe Mauer zu errichten, urn den Mo~nchen sicheren Schutz zu geben.

Das Kioster Deir Es-surian wurde im vierten Jahrhundert errichtet, im funften "Jalirhundert wurde es Thectokos, d,h, der Mutter Gottes, geweiht. Nach der Zerstorung des Kiosters vom St. John Kame' wurden zahireiche Gegenstande in das Kioster Deir El Surian gebracht, darunter auch die Religuien und em Grabstein, die man heute noch sehen karin. Das Kioster erhielt wahrsceinlich aus diesem Grund den Namen Kioster der Heiligen Jungfrau und St. John Kame.

eit den Anfangen des Monehstums hat das Wadi Natrun zahlreiehe christliche G1aubige aus vielen Landren, kz. B. aus Ittalien, Griechenland, Gallien, Arminien, Syrien, Paliastina, Nesepetamien, Persien, und Aethiopien angezogen. Emige Kioster wurden spater nach diesen ausla'ndichen Pilgergiruppen, die dort zusammen mit Aegyptern gelebt hatten, benaunt. Das Kioster Deir Es-Surian z. B. (abgeteitet aus dem koptischen Romeus-romIich) erhielt diesen Namen zu Ehren von Maximus und Domitius, den So'~hnen des Kaisers Valentin, die dort als Monche gelebt hatten. Die Reste von zwei weiteren Kiostern, des armenischen und des aethiopisehen Kiosters, kaun man noch hcute in Wadi Natrun sehan. Im Kioster Deir El-Surian lebten vom achten bis etwa zum sechzehnten Jahrhundert syrische Monche zusammen mit Kopten. Daher erhielt das Kioster der heiligen Jungfrau und St. John Kame' auch den Namen Deir El-Surian.